Verwaltung weiterentwickeln

Als Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde kenne ich unsere Verwaltung bestens. Ich werde die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fordern und fördern. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Belegschaft möchte ich unsere Verwaltung wirtschaftlich und bürgerfreundlich weiterentwickeln, damit unsere Bürgerinnen und Bürger im Rathaus einen verlässlichen und einsatzbereiten Partner finden.

Verwaltung ist kein Selbstzweck. Für mich ist die Verwaltung ein modernes Dienstleistungsunternehmen. Das gilt gerade unter engen finanziellen Rahmenbedingungen. Wir brauchen den Grundsatz „Im Zweifel für den Bürger“. Wenn immer möglich sollten die Rechtsvorschriften im Interesse der Betroffenen ausgelegt werden. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf schnelle und nachvollziehbare Entscheidungen der Verwaltung.

 

 

Arbeitsplätze schaffen

Für eine gesunde Finanzkraft der Ortsgemeinden ist eine zukunftsfähige Wirtschaftsstruktur von besonderer Bedeutung. In der Verwaltung werden die heimische Wirtschaft und interessierte Investoren kompetente Ansprechpartner finden, die ihnen im Sinne einer erfolgreichen Wirtschaftsförderung unbürokratisch zur Seite stehen.

Notwendig ist eine angemessene Ausstattung der Ortsgemeinden mit wettbewerbsfähigen Gewerbeflächen. So entstehen ortsnahe und zukunftssichere Arbeitsplätze für unsere Bürgerinnen und Bürger. Deshalb unterstütze ich das geplante Gewerbegebiet „Hinterheide“, das Ökonomie und Ökologie verbindet. Bei allen Eingriffen in die Natur sind die Belange des Umweltschutzes zu beachten. Wir müssen die vielgestaltige Landschaft unserer Region mit ihren wertvollen Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten erhalten.

 

 

Gemeinden stärken

Wir leben in einer Verbandsgemeinde, die durch die Vielfalt ihrer Orte geprägt ist. Dies macht die Attraktivität unserer Verbandsgemeinde aus. Ich werde die Ortsgemeinden in ihrer Weiterentwicklung fördern.

Die Gemeinden Bruchhausen, Erpel, Rheinbreitbach und die Stadt Unkel müssen in der Verwaltung einen starken Partner und Berater finden. Ich biete den Ortsgemeinden in ihrer Selbstverwaltung meine volle Unterstützung an. Benötigen sie Rat und Hilfestellung der Verwaltung, sollen sie diese erhalten - und zwar zügig und zu jeder Zeit. Was die Ortsgemeinden aber selber erledigen können und wollen, soll vor Ort gemacht werden. Es ist nicht effektiv, funktionierende kommunale Strukturen durch einen einheitlichen Apparat zu ersetzen. Kooperation statt Zentralisierung ist sinnvoll, zum Beispiel beim Thema Bauhöfe.


   

 

Jugend fördern

Gut ausgestattete Schulen und Kindergärten sind für die Förderung unserer Kinder und Jugendlichen von hoher Bedeutung. Die Ortsgemeinden haben hier in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen. Die Verbandsgemeinde führt dies konsequent weiter, indem sie die guten Rahmenbedingungen an der Stefan-Andres-Schule entsprechend dem Bedarf unserer neuen Regionalen Schule weiterentwickelt.

Die offene Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde nimmt eine positive Entwicklung. Schwerpunkt der Arbeit des Jugendpflegers muss die dezentrale Arbeit in den Ortsgemeinden sein. Dabei geht es auch um die Unterstützung der Angebote von Vereinen und Kirchen. Eine vielseitige und wirkungsvolle Jugendarbeit ist ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich.